Bundesmitgliederversammlung in Essen: VDAB feiert 25 Jahre Engagement für die Pflege und wählt Bundesvorstand

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Zum Jubiläum trafen sich über 250 Mitglieder des VDAB auf der diesjährigen Bundesmitgliederversammlung in der Philharmonie Essen.

Der Bundesvorsitzende Stephan Baumann blickte auf die 25-jährige Erfolgsgeschichte des VDAB zurück: „Wir können stolz sein auf die Entwicklung, die der VDAB genommen hat und wir sind dankbar für die vielen, vielen Mosaiksteine, die inzwischen mehr als eine Generation von Unternehmerinnen und Unternehmer zum heutigen Gesamtbild unseres Verbandes beigetragen haben. In diesen Dank schließen wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des VDAB ebenso ein, wie die VDAB-Töchter. Wenn wir die Zeit von den Anfängen bis heute betrachten, dann können wir feststellen, dass der Verband seiner Gründungsidee treu geblieben ist: Immer nah bei den Mitgliedern zu sein und faire Arbeits- und Rahmenbedingungen in der Gegenwart und für ihre Zukunft zu verhandeln.“

Die Mitgliederentwicklung zeigt eindrucksvoll, dass sich vor allem inhabergeführte mittelständische Unternehmen vom VDAB gut vertreten und individuell gut begleitet sehen. „Über 1.600 Unternehmerinnen und Unternehmer schätzen zum einen unsere konsequente politische Haltung. Denn Pflege muss gepflegt werden! ist für den VDAB Grundsatz nach innen und Botschaft nach außen. In der Konsequenz heißt das für uns, die Rechte der Unternehmerinnen und Unternehmer der Privaten Professionellen Pflege immer in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. Zum anderen können sich die Mitglieder darauf verlassen, dass wir unsere Wurzeln als kompetenter Interessenverband nie vergessen und uns auch um die individuellen Belange der Unternehmen kümmern“, so Petra Schülke, stellvertretende Vorsitzende. Leitend ist dabei die Charta der professionellen Pflege in Deutschland in der, der VDAB als einziger Unternehmerverband die wichtigsten Grundsätze formuliert hat. Schriftführer Hans-Jörg Esmeier betonte die Rolle des Verbandes als streitbarer Anwalt für seine Mitglieder. „Wir scheuen gerichtlich und vor den Schiedsstellen keine notwendige Auseinandersetzung. Dabei stehen wir immer eng an der Seite der Mitglieder“ so Hans-Jörg Esmeier. Dr. Jörg Biastoch, Mitglied des Bundesvorstands, unterstrich die Rolle der neuen Wohnformen, dämpfte allerdings auch zu hohe Erwartungen. „Neue Wohnformen und Quartiersentwicklung sind gute und wichtige Ergänzungen des Pflegeangebots. Die Herausforderungen der demografischen Entwicklung werden diese Versorgungsformen allerdings nicht nachhaltig lösen können. Vielmehr braucht es in Zukunft jede Versorgungsform nach dem Grundsatz ambulant mit stationär “ stellt Dr. Jörg Biastoch klar. Karl-Heinz Berten, Schatzmeister des VDAB, unterstrich anhand des Jahresberichts schließlich, dass der Verband und seine Tochterunternehmen finanziell bestens für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet sind.

 Ihren feierlichen Abschluss findet die Bundesmitgliederversammlung am Abend im Weltkulturerbe Zeche Zollverein und so geht der VDAB gestärkt und selbstbewusst in die nächsten 25 Jahre Kampf um die Interessen der Privaten Professionellen Pflege in Deutschland.

 

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